Sie sind hier:

2009

2008

2007

Allgemein:

Startseite

Fortbildung 2008

Kontakt/Anreise

Verwaltung

Forum

Impressum

19.12.08

Allen ReferendarInnen, MitarbeiterInnen des Studienseminars und allen KollegInnen wünschen wir an dieser Stelle ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2009

Wenn es in der Welt dezembert
und der Mond wie ein Kamembert
gelblich rund, mit etwas Schimmel
angetan, am Winterhimmel
heimwärts zu den Seinen irrt
und der Tag stets kürzer wird –
sozusagen wird zum Kurztag –
hat das Christkindlein Geburtstag!

Ach, wie ist man dann vergnügt,
wenn man einen Urlaub kriegt.
Andrerseits, wie ist man traurig,
wenn es heißt: »Nein, da bedaur ich!«
Also greift man dann entweder
zu dem Blei oder der Feder
und schreibt schleunigst auf Papier
ein Gedicht, wie dieses hier:

Die Berge, die Meere, den Geist und das Leben
hat Gott zum Geschenk uns gemacht;
doch uns auch den Frieden, den Frieden zu geben,
das hat er nicht fertiggebracht!
Wir tasten und irren, vergehen und werden,
wir kämpfen mal so und mal so...
Vielleicht gibt’s doch richtigen Frieden auf Erden?
Vielleicht grade jetzt? – Aber wo? ...

(Heinz Erhardt)
_________________________________________

10.12.08

"Was erwartet euch im Referendariat?" Gemeinsame Info-Veranstaltung des Studienseminars und des Zentrums für Lehrerbildung - ZFL - der Universität Siegen
Dr. Michaela Schulte vom ZFL, Achim Leonhardt, Bernd Sensenschmidt (beide Hauptseminarleiter des Studienseminars Siegen) und ReferendarInnen des Seminars (aktuelle und ehemalige) informierten Studierende des Hauptstudiums über Erwartungen und Ansprüche der zweiten Ausbildungsphase. Nach einer kurzen Einführung über den formalen Ablauf des Referendariates wurden in einer intensiven Fragerunde Hoffnungen, Befürchtungen und Erwartungen - durchaus kontrovers - diskutiert. Wir hoffen, dass die TeilnehmerInnen in ihrer Berufswahl gestärkt wurden und sich auf das Arbeitsfeld Schule freuen. "Wir erwarten Sie" und sehen der Zusammenarbeit mit Ihnren als künftigen KollegInnen überaus positiv entgegen.
Oben erwähnte Einführung können Sie hier als PDF [1.076 KB] oder auch PP-Präsentation [1.457 KB] downloaden. Bitte beachten Sie, dass die Dateien als Vortrag konzipiert sind und daher nicht in jedem Fall selbsterklärend sein müssen. Rückfragen dazu gerne an mich.
_________________________________________

08.12.08

Gehirnfreundliches Lernen?

So eher nicht...

Gemeinsamer Fortbildungstag des Studienseminars für die KollegInnen aller Seminare
Prof. Dr. Schirp, Erziehungswissenschaftler an der Universität Bielefeld und ehemaliger Fachleiter, leitete den Tag ein mit einem Vortrag zum Thema: "Wie lernt unser Gehirn? - Neurobiologische Befunde und neurodidaktische Anregungen zum gehirnfreundlichen Lernen und Lehren".
Kompetent, pointiert und in - natürlich dem Thema angemessener - anregender Weise referierte Prof. Schirp die Erkenntnisse der neurobiologischen und neurodidaktischen Forschung und deren Bedeutung für Lernen und Lehren in Schule und Seminar. Dass solche Forschungsergebnisse leider nicht immer deckungsgleich mit der pädagogischen Realität sind, konnte in einer ausführlichen Fragerunde und anschließender Kleingruppenarbeit diskutiert werden - durchaus unter der Perspektive, lern- und lehrfreundlichere Konzepte noch mehr zu etablieren.
(...Bilder sehen auf dieser Seite)
_________________________________________

24.11.08

Pisa 2006
In der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2006 veröffentlicht.
Der Medaillenspiegel für die (15 Jahre alten) Schüler aus NRW im Vergleich der Bundesländer:
Lesen: Platz 8,
Mathematik: Platz 13,
Naturwissenschaften: Platz 14.
Zur Studie: pisa.ipn.uni-kiel.de
_________________________________________

15.11.08

Lehrer werden in NRW - Bewerben bis 21.11.08
Die Landesregierung schreibt zurzeit mehr als 5400 Stellen für den Schuldienst aus. Zunächst sollen die zum 1. Februar 2009 freien Stellen besetzt werden. Zudem gibt es eine Neuerung: Erstmals können sich Interessierte schon jetzt für Stellen bewerben, die zu Beginn des kommenden Schuljahres frei werden. Hiermit will die Landesregierung die Referendarinnen und Referendare frühzeitig für den nordrhein-westfälischen Schuldienst gewinnen. Die ausgeschriebenen Stellen sind unter www.leo.nrw.de noch bis zum 21. November veröffentlicht.
_________________________________________

15.11.08

Korrekturen nicht rechtzeitig fertig? 3 gute Ausreden
Wer kennt diese Situation nicht? Hilfe holen vom lehrerfreund:
Die meisten Lehrer/innen schieben Korrekturen vor sich her - und geraten irgendwann gegenüber der Klasse in Erklärungsnot ("Sie haben uns doch versprochen, dass wir die Arbeiten heute zurückbekommen!"). Da man nicht lügen möchte, sollte man genau an seinen Formulierungen arbeiten.
(Mehr lesen auf lehrerfreund.de...)
_________________________________________

06.11.08

Neuregelung: Noten für Arbeits- und Sozialverhalten
Der Schulausschuss im Landtag hat am 5.11.2008 der Neuregelung zur Vergabe der Noten für Arbeits- und Sozialverhalten zugestimmt.
Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen erhalten vom kommenden Halbjahreszeugnis an nur noch drei Kopfnoten für ihr Arbeits- und Sozialverhalten. Im vergangenen Schuljahr hatte es auf den Zeugnissen insgesamt sechs Kopfnoten gegeben. Benotet werden künftig die Leistungsbereitschaft, die Zuverlässigkeit/Sorgfalt und das Sozialverhalten.
(Mehr zum Thema unter der Rubrik Sekundarstufe I / Materialien / Schulrecht...)
_________________________________________

27.10.08

Lehrer-Image wird immer besser
(Quelle: http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/lehrer-image-besser/3196/)
Eine aktuelle Infratest-Umfrage im Auftrag der ZEIT bringt es ans Licht: Das Bild der Öffentlichkeit von LehrerInnen hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert. Das ist eine Nebenwirkung international vergleichender Studien wie PISA oder den OECD-Bildungsreporten, die zeigen: LehrerInnen sind nicht die Täter, sondern die Opfer.
(Mehr lesen...)
_________________________________________

26.08.08

NRW auf Platz 15 im Bildungsranking (von 16...)
Der Bildungsmonitor 2008 - Die (wirtschaftsnahe) Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Köln fragt:
Welches Bundesland hat das beste Bildungssystem? Wer hat sich verbessert? Wo gibt es in Kindergarten, Schule, Lehre und Hochschule Änderungbedarf?
Nach eigener Aussage zeigt "der Bildungsmonitor, ob das Bildungssystem eines Bundeslandes zum Wachstum der Wirtschaft beitragen kann" - dies sollte bei der Interpretation der Ergebnisse besser beachtet werden. Die vielfältigen Aufgaben der Schule scheinen damit doch eher unzureichend beschrieben...
Trotzdem finden sich im Bericht interessante und lesenswerte (und umfangreiche) Fakten.
Machen Sie sich selbst ein Bild auf den Internetseiten der INSM:
www.insm-bildungsmonitor.de
Eine Stellungnahme des Ministeriums finden Sie hier:
"Ansporn für weitere Verbesserungen im Bildungssystem"
_________________________________________

04.08.2008

Regierungspräsident Diegel übergab 53 neuen Lehrkräften die Ernennungsurkunden
Ein Bericht der Siegener Zeitung
Freude auf Schüler übertragen
SZ. 31.07.08
Attendorn - Neue Lehrer für die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe eingestellt
»Die Schulen und die Kollegen sind froh, dass Sie da sind«, betonte gestern Regierungspräsident Diegel.
fr Insgesamt 508 neue Lehrkräfte treten morgen ihren Dienst in den Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg an. Für den Kreis Siegen-Wittgenstein sind 37 neue Pädagoginnen und Pädagogen vorgesehen, für den Kreis Olpe 16. »Sie werden mit Freuden empfangen. Die Schulen und die Kollegen sind froh, dass Sie da sind«, betonte Regierungspräsident Helmut Diegel gestern im Forum der St.-Laurentius-Schule in Attendorn, als er die angehenden Lehrer begrüßte.
»Dies ist ein besonderer Tag, ein toller Tag. Sie können zu Recht stolz sein auf Ihre Lebensleistung und darauf, dass Sie im Öffentlichen Dienst beschäftigt werden. Der Staat weiß, was er an Ihnen hat«, fuhr Diegel fort. Als Familienvater wisse er, wie wichtig gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer für die Zukunft unserer Kinder seien. Für den Arbeitsalltag gab der Chef der Bezirksregierung den angehenden Lehrkräften mit auf den Weg, ehrlich zu ihren Schülern zu sein, auch an schlechten Tagen: »Beweisen Sie das nötige Feingespür, eventueller Frust gehört nicht in die Klasse.« Er wünsche den Pädagogen, dass sie Freude und Spaß am Beruf auf die Schüler übertragen könnten »als Säule der guten Entwicklung der Kinder und damit der Gesellschaft«.
Der Olper Landrat Frank Beckehoff, der wie Joachim Groos als Verwaltungsleiter des Schulamts Siegen zu der Feierstunde gekommen war, betonte, die Pädagogen hätten »einen sehr verantwortungsvollen, nicht immer leichten Beruf, der mit Berufung zu tun hat«. Sein Appell: »Begleiten Sie die Kinder auf einem entscheidenden Abschnitt ihres Lebens, geben Sie den Kindern, was sie brauchen: Wurzeln und Flügel. Eine solide Bildung zahlt sich aus. Ich wünsche Ihnen Tatendrang, Begeisterungsfähigkeit, viel Erfolg.«
Doch bevor die angehenden Lehrkräfte ihre Urkunden und Arbeitsverträge entgegen nahmen, galt es den Eid zu sprechen. Er gilt allerdings nur für Beamtinnen und Beamte. »Wenn Sie nicht wissen, ob Sie einen Arbeitsvertrag oder eine Urkunde bekommen, sprechen Sie den Eid einfach mit – er schadet Ihnen nicht!«, empfahl Einstellungsdezernent Michael Hofacker von der Bezirksregierung Arnsberg. Zudem klärte er alle Anwesenden über ihre besonderen Pflichten als Beamte oder Angestellte des Landes auf. Dass die Veranstaltung bereits zum sechsten Mal stattfand, zeige, dass Bildung eines der wichtigsten Themen der Landesregierung sei, hieß es. Die Bezirksregierung Arnsberg sorgt den Angaben zufolge für die gleichmäßige Ausstattung der mehr als 1400 öffentlichen Schulen und Studienseminare im Regierungsbezirk mit Lehrpersonal. Sie betreut – entweder unmittelbar oder über die Schulämter bei den kreisfreien Städten und Kreisen – etwa 36000 Lehrerinnen und Lehrer, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter. Hierfür steht ein Personalkostenbudget von mehr als 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung.
Die Bezirksregierung entscheidet über alle dienstrechtlichen Maßnahmen wie z.B. Einstellungen, Beförderungen, Versetzungen, Abordnungen, Beurlaubungen, Teilzeitbeschäftigungen, Versetzungen in den Ruhestand, Disziplinarmaßnahmen, Entlassungen sowie die entsprechenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen.
_________________________________________

25.06.08

Schöne und erholsame Ferien...
...wünschen wir allen LehramtsanwärterInnen, den MitarbeiterInnen des Seminars und natürlich auch allen KollegInnen und SchülerInnen der Ausbildungsschulen.
Keine Unterrichtsbesuche, keine Unterrichtsvorbereitung, keine Korrekturen, keine Konferenzen, keine Hauptseminare, keine Fachseminare, keine Referate, keine...keine...keine... Das Leben kann so schön sein...
In diesem Sinne:

Urlaub in Urwald
Ich geh im Urwald für mich hin...
Wie schön, daß ich im Urwald bin:
Man kann hier noch so lange wandern,
ein Urbaum steht neben dem andern.
Und an den Bäumen, Blatt für Blatt,
hängt Urlaub.
Schön, daß man ihn hat!

Heinz Erhardt
_________________________________________

18.06.08

Bild: Siegener Zeitung

Benefizkonzert des Studienseminars in Kaan-Marienborn
Vielfarbiges Programm mit epochal-gemischter Werk-Abfolge
Berichte der Westfälischen Rundschau und der Siegener Zeitung vom 18.06.06
WR: Siegen. (Loh) Ein "Benefizkonzert mit Musik aus vier Jahrhunderten" veranstaltete das Studienseminar Siegen, das seinen Sitz in Kaan-Marienborn hat, und zwar in direkter Nachbarschaft zur evangelischen Kirche.
Dort fanden sich am Sonntagnachmittag 60 Besucher ein, um sich an der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Musikfolge zu erfreuen. Ein Ensemble von sechs Blechbläsern spielte zum Eingang und zum Ausgang repräsentative Stücke alter Meister, nämlich von André Campra und Giovanni Gabrieli. Dessen doppelchörige Sonate Nr. XIII, hier in einer Fassung, in der einer der Chöre von der Orgel übernommen wird, konnte eine Vorstellung von der Raumwirkung dieser Kunstform geben.
Eine andere Programmgruppe trat mit gediegenen kammermusikalischen Werken in Erscheinung: mit Bachs h-moll-Suite für Flöte und Orgel, mit seinem d-moll-Konzert für Oboe, Violine und Basso continuo und mit Mozarts F-Dur-Adagio für Englischhorn und Orgel. Die beiden Bach-Werke gehören zum Standard barocker Musizierkunst, während das schöne Mozartstück seltener aufgeführt wird, weil es Fragment geblieben ist.
Eine ganz seltene Instrumentenkombination aus der älteren Epoche kam mit einer Sonata von Johann Friedrich Fasch zu Gehör. Hier vereinigten sich Oboe, Violine, Horn und Orgel zu unterhaltsamem und wohlklingendem Musizieren.
Das 19. Jahrhundert blieb im Programm ausgespart. Den Sprung in 20. Jahrhundert vollführten zwei Gitarren mit einer Komposition des Argentiniers Máximo Diego Pujol: "Tango, Milonga y Final" – ganz neue Farben inmitten der klassischen Klangumgebung.
Dass aber die Kirchenorgel auch anders kann, als man sie im Gottesdienst erlebt, bewies ein Intermezzo von Hans Martin Limberg, in dem es kräftig jazzt und in dem der Organist auch Improvisationstalent zeigen kann.
Schließlich kam auch das Singen noch zu seinem Recht. Ein Spontanchor des Fachseminars Musik präsentierte "For the Longest Time" von Billy Joel und "Heaven is a wonderful place", arrangiert von Wolfgang Koperski.
Es wirkten mit die Blechbläser Hans-Richard Klein, Andreas Klein und Strunk (Trompete), Bernd Sensenschmidt (Horn), Henner Metz (Posaune), Brigitte Sensenschmidt (Euphonium); die solistische Kammermusik gestalteten Anja Koch (Oboe und Englischhorn), Nadja Ohrndorf (Flöte), Eva Junkersfeld (Violine), Nicole Schlosser und Raphaela Härter (Guitarre).
Die Orgel spielten Debora Hippenstiel und Gabriel Isenberg, der auch in enger Abstimmung mit den Musikfachseminaren das Gesamtkonzept arrangiert hat. Studienseminarleiter Dr. Peter Hibst führte durch das Programm. Die Spenden waren bestimmt für das "Rucksack"-Projekt zur Sprachförderung und Elternbildung aus Zuwandererfamilien, sollten aber auch der musikpraktischen Arbeit im Studienseminar zugute kommen.

SZ: gis Kaan-Marienborn. Studienseminar musikalisch. Benefizkonzert in Kaan-Marienborn mit vielfältigem Programm
Was machen angehende Lehrerinnen und Lehrer, wenn sie nicht gerade im Rahmen ihres Referendariats in der Schule unterrichten, den Unterricht vorbereiten, in Konferenzen sitzen, Entwürfe für Unterrichtsbesuche schreiben, in den Haupt- und Fachseminaren lernen oder Klassenarbeiten korrigieren? Beim Benefizkonzert des Studienseminars Siegen in der evangelischen Kirche in Kaan-Marienborn konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass sich einige der Referendarinnen und Referendare über die alltägliche Arbeit hinaus erfolgreich musikalisch engagieren und damit ihr Können jetzt in den Dienst der Sache stellten.
13 solistisch aktive Referendare und Seminarausbilder sowie der Spontanchor des Fachseminars Musik für das Gymnasium zeigten auf beachtliche Weise ihr musikalisches Talent und unterstützen damit die musikalische Arbeit im Seminar sowie das »Rucksack«-Projekt zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich in Trägerschaft der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien Siegen.
Das Blechbläserensemble, bestehend aus Hans-Richard Klein, Andreas Klein und Sebastian Strunk (Trompeten), Bernd Sensenschmidt (Horn), Henner Metz (Posaune), Brigitte Sensenschmidt (Euphonium) und unterstützt von Gabriel Isenberg an der Orgel eröffnete und beschloss das Konzert klanggewaltig mit André Campras »Rigaudon« und Giovanni Gabrielis »Sonata Nr. XIII«. Anja Koch (Englischhorn) und Debora Hippenstiel (Orgel) vom Primarstufen-Seminar brachten Mozarts klangschönes »Adagio« KV 580a zu Gehör, eine Vorstudie zum berühmten »Ave verum«. Vom Großmeister Johann Sebastian Bach erklangen vier Sätze aus der Orchestersuite h-Moll, virtuos dargeboten von der Flötistin Nadja Ohrndorf, sowie das verspielte Doppelkonzert BWV 1060 (1. Satz) mit den Solisten Anja Koch (Oboe) und Eva Junkersfeld (Violine). Sehr reizvoll war auch die Kombination von Violine (Eva Junkersfeld), Oboe (Anja Koch), Horn (Bernd Sensenschmidt) und Orgel (Gabriel Isenberg) bei Johann Friedrich Faschs »Sonata à 4«.
Die Musik des 20. Jahrhunderts war mit den drei sehr gefühlvoll dargebotenen Sätzen »Tango, Milonga y Final« von Máximo Diego Pujol für Gitarren-Duo (Nicole Schlosser und Raphaela Härter), dem rasanten Jazz-Orgelstück »Intermezzo« von Hans-Martin Limberg (Gabriel Isenberg, Orgel) sowie den beiden Chorsätzen »For The Longest Time« und »Heaven Is A Wonderful Place« ebenso würdig vertreten wie die barocken und klassischen Werke.
Der Leiter der Studienseminare in Siegen, Dr. Peter Hibst, leitete auf launige Art und Weise durch das Programm. Nicht nur er, sondern auch die trotz zeitgleichem Fußball-EM-Spiel erschienenen Konzertbesucher freuten sich über das gelungene, kurzweilige und vielseitige Konzert. Es bleibt zu hoffen, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer diese Begeisterung fürs Musizieren auch an die künftigen Schülergenerationen weitergeben können.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

_________________________________________

12.06.08

Dr. Peter Hibst, Jens Aspelmeier

Geschichte auf der Spur - Dritter Kontaktstudientag Geschichte ein großer Erfolg
Nach zweijähriger Pause, die ihren Grund in personellen Veränderungen an der Universität Siegen hatte, wurde nun das Projekt "Kontaktstudientag Geschichte" wiederbelebt. Der Kontaktstudientag Geschichte geht auf eine 2003 entstandene Initiative des Lehrstuhls für die Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen und das Studienseminar Siegen zurück und zielt auf die Förderung der fachlichen Zusammenarbeit von Lehramtsanwärterinnen und –anwärtern als angehende Geschichtslehrerinnen und –lehrer, von Studierenden des Faches Geschichte und von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die an Schulen der Sekundarstufe in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie im Siegener Stadtgebiet tätig sind. Die Kooperation umfasst auch Hochschullehrerinnen und –lehrern sowie Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars.
Waren schon die ersten beiden Kontaktstudientage in den Jahren 2004 und 2005 gut besucht und ertragreich, so gilt dies insbesondere für die "Neuauflage". Rund 70 Geschichtsprofis kamen zusammen, um am Beispiel des Archivs über die Integration außerschulischer Lernorte in den Geschichtsunterricht an Schulen nachzudenken und Anregungen für die professionelle Umsetzung dieses immer noch einigermaßen stiefmütterlich behandelten Feldes auszutauschen. Gastgeber war sinnigerweise das Stadtarchiv Siegen mit seinem Leiter L. Burwitz, der die Gäste zusammen mit Herrn PD Dr. Hibst, dem Leiter des Studienseminars, und Herrn Aspelmeier als Vertreter der universitären Geschichtsdidaktik, begrüßte. Vorträgen von ausgewiesenen Fachleuten auf dem Gebiet der Archivarbeit und der Archivdidaktik folgten am Nachmittag interessante Workshops zur Siegener Regionalgeschichte, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einen regen Gedankenaustausch und zu unterrichtsbedeutsamen Ergebnissen kamen.
Am Ende des Tages war die Meinung einhellig: Der Kontaktstudientag ist eine Bereicherung des regionalen Aus- und Fortbildungsangebotes im Fach Geschichte, dem ein langes Leben zu wünschen ist. Man freut sich schon aufs nächste Jahr!

Der Bericht der Westfälischen Rundschau:
Universität und Studienseminar: Kontaktstudientag Geschichte
Stadtarchiv als Ort der Begegnung und des Studierens
Siegen. (Loh) Zusammenarbeit zwischen den ersten beiden Phasen der Lehrerausbildung ist notwendig und nunmehr auch gesetzlich verordnet. Wie eine derartige Kooperation sich gestalten kann, zeigten Historiker beider Institutionen bei ihrem dritten Kontaktstudientag.
Ludwig Burwitz war als Leiter des Stadtarchivs dabei, wo der Studientag in diesem Jahr stattfand. Die wissenschaftliche Geschichtsdidaktik vertrat Jens Aspelmeier. Privatdozent Dr. Peter Hibst, Leiter des Siegener Studienseminars, begrüßte die rund 70 Teilnehmer, Studenten und Studienreferendare, Fachleiter und Ausbildungslehrer von Sekundarstufen aus den Kreisen Olpe und Siegen Wittgenstein, die sich zum Thema "Geschichte auf der Spur" versammelt hatten.
Ausgehend vom Beispiel des Archivs dachten die Historiker über die Integration außerschulischer Lernorte in den Geschichtsunterricht an Schulen nach und tauschten dabei Anregungen für die professionelle Umsetzung dieses immer noch stiefmütterlich behandelten Feldes aus.
Vormittäglichen Vorträgen von ausgewiesenen Fachleuten auf dem Gebiet der Archivarbeit und der Archivdidaktik folgten am Nachmittag interessante Workshops zur Siegener Regionalgeschichte, in denen die Teilnehmer in einen regen Gedankenaustausch traten und zu unterrichtsbedeutsamen Ergebnissen kamen.
Am Ende des Tages war die Meinung einhellig: Der Kontaktstudientag ist eine Bereicherung des regionalen Aus- und Fortbildungsangebotes im Fach Geschichte, dem ein langes Leben zu wünschen ist. Man freut sich schon aufs nächste Jahr!
In seiner Einführung hatte Hibst die unterschiedlichen, aber organisch aufeinander bezogenen Aufgaben von Universität und Studienseminar im Rahmen der Lehrerbildung erörtert. Aber jenseits der didaktischen Chancen, die ein solcher Studientag bietet, sah er noch den Vorteil der Bündelung finanzieller und personeller Ressourcen, wenn Studierende und Lehrer in Ausbildung gemeinsam mit amtierenden Kollegen über Fragen guten Fachunterrichts sprechen können.So könnten Aus-, Fort- und Weiterbildung verbunden und – das wäre ein großer Gewinn – die Vorstellungen der Theoretiker mit den Bedürfnissen der Praktiker abgeglichen werden. Auch in diesem Sinne könnte die Initiative der Geschichtsdidaktiker beispielgebend wirken für Kooperationsversuche in anderen Fächern.
_________________________________________

06.06.08

Herzliche Einladung!
Benefizkonzert in der Ev. Kirche Kaan-Marienborn

Sonntag, 15. Juni, 18.00 Uhr.
Seit vielen Jahren ist das Studienseminar Siegen Nachbar der Kirche und des Gemeindehauses in der Augärtenstraße. Nun wollen sich Auszubildende wie AusbilderInnen des Studienseminars musikalisch für die langjährige gute Nachbarschaft bei den Gemeindeangehörigen mit einem Benefizkonzert mit kammermusikalischen Werken aus 4 Jahrhunderten Musikgeschichte bedanken. Der Eintritt ist frei, beim Ausgang wird um eine Spende zugunsten der Förderung der musikalischen Seminararbeit und des pädagogischen Projekts "Rucksack" der RAA Siegen gebeten.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Vorankündigung:
Benefizkonzert [10 KB]
_________________________________________

29.05.08

Dr. Richard Huisinga, Dr. Peter Hibst

SZ-Bild, P. Barden

"Lustvolles, aktives Lehrersein" als Ziel
Ein Bericht der Siegener Zeitung über die Gesellschaft zur Förderung der LehrerbildungWeidenau. Rolle und Person der Lehrer sollen selbstbewusst reflektiert werden
SZ, pebe n
Darüber, was Bildung ist, gibt es viele Meinungen. Ist sie ein Menschenrecht? Ein bloß ökonomischer Faktor? Gar ein Luxus? Für den, der sich beruflich mit Bildung beschäftigt, dürfte eines sicher sein: Bildung hat mit der Entwicklung und Entfaltung des ganzen Menschen zu tun. Das heißt: Wer über Wissen verfügt, wer Zusammenhänge herstellen kann, wer gelernt hat, Einfühlungsvermögen zu entwickeln und Fehler als Lernquelle zu nutzen, kann kreativer agieren und flexibler und sicherer auf die Anforderungen in seinem Leben reagieren. Das gilt für das Kleinkind wie für den Erwachsenen. Und im weiteren Sinn gilt es für den Handwerksmeister wie für den Manager oder den Lehrer. Alle müssen ihre Rollen angemessen ausfüllen.
Die professionelle Reflexion und klarere Erkenntnis der eigenen Rolle als Lehrer hat sich die "Gesellschaft zur Förderung der Lehrerbildung", kurz GFL, mit Sitz an der Universität Siegen auf die Fahnen geschrieben. "Das ist aber nur eines der Ziele", erklärte dazu Dr. Richard Huisinga, Professor für Berufs- und Wirtschaftspädagogik und geschäftsführender Vorsitzender der GFL, im Gespräch mit der SZ. Das zweite sei, die Person des Lehrers, eingebettet in seine Biografie und sein Denken, Fühlen und Wollen, "ganzheitlich zu entwickeln und zu entfalten".
Die Gesellschaft, bzw. ihre Vorgängerin, hat ihre Ursprünge noch an der früheren Pädagogischen Hochschule Siegen. Von daher hat sie auch ihre derzeit noch deutlich akademische Ausrichtung behalten. Zwar gebe es "eine breite Mitgliedschaft", zu der auch einzelne Lehrer gehören. "Aber der größere Teil ist institutioneller Art", sagte Huisinga, so seien z. B. die Sparkasse, die IHK und einzelne Schulen Mitglieder. Und sein Vorstandskollege Dr. Peter Hibst ergänzte: "Ich persönlich wünsche mir mehr auch Lehramtsstudenten und Studienseminaristen als Mitglieder." Kein Wunder, Hibst ist Leiter des Studienseminars Siegen, der Ausbildungsstätte für zukünftige Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen. "Uns ist es ein Anliegen, der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass Lehrer um ihre eigene Rolle ringen", fuhr Hibst fort. Diese Rolle müsse auf dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen immer wieder reflektiert werden.
Ein weiteres Thema sei die Stärkung der Fachdidaktik – also der Methoden, mit denen Fachlehrer ihren "Lernstoff" vermitteln und die Lernwege und das erreichte Verständnis prüfen können. "Oft wird der Lehrberuf an der Universität abqualifiziert, und alle Aufmerksamkeit gehört dem Forschen", erläuterten die beiden GFL-Vorsitzenden. Dagegen hielt Huisinga die Notwendigkeit des fachbezogenen Lernens hoch: "Die Erkenntnis der Welt geht zum Teil über die Fächer" – aber eben nur zum Teil. Grenzen und Stärken der Fachdidaktik besser herauszuarbeiten und zu betonen, sei daher eine wichtige Aufgabe für die GFL. Hibst: "Das fachlich-didaktische Potenzial an der Uni ist noch nicht ausgeschöpft."
Die GFL versuche dieser Aufgabe Rechnung zu tragen und vergebe u. a. einen Studienpreis für erziehungswissenschaftlich-fachdidaktische Staatsexamensarbeiten. Aber auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und teilweise die Mitarbeit an "Querstrukturen" zwischen den Fachbereichen und Fächern – Lehrerbildungskommission, Zentrum für Lehrerbildung, Lernwerkstätten etc. – der Uni hat sich die Gesellschaft zur Aufgabe gemacht.
Der verfochtene Bildungsgedanke enthalte zudem die Ziele "Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz" sowie Kommunikations- und Handlungsfähigkeit – Ziele, die angesichts einer immer stärkeren Betonung der reinen Wissensvermittlung in den Lehrplänen diskutiert werden müssten, meinte Huisinga. Denn Kinder seien als Lernende "nun mal keine Automobilbauer, Lernen ist kein Produktionsprozess". Das gelte im übrigen auch für die Lehrkräfte. Für solche Diskussionen wünsche sich die GFL eine "Phalanx von Universität und Lehrerschaft", so Huisinga. Er forderte, die "Lust am Erkennen und Gestalten, am Disputieren" solle wieder steigen, denn schließlich gehe es "um ein lustvolles, aktives Lehrersein".
_________________________________________

26.05.08

Neuregelung der Ferienordnung
Ein Beschluss der KMK regelt die Ferientermine neu. Ab 2011 liegen die Sommerferien in NRW in den Monaten Juli/August und beginnen dann immer an einem Montag.
Die Sommerferien-Termine ab 2011 im Überblick:
2011: 25.7 bis 6.9
2012: 9.7 bis 21.8
2013: 22.7 bis 3.9
2014: 7.7 bis 19.8
2015: 29.6 bis 11.8
2016: 11.7 bis 23.8
2017: 17.7 bis 29.8
eine Übersicht über alle Ferientermine finden Sie auf der Seite des Ministeriums:
Ferienordnung
_________________________________________

21.04.08

Ganztag auch an Realschulen und Gymnasien - Ministerpräsident Rüttgers kündigt Ganztags-Offensive an
Die Maßnahmen wurden von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Schulministerin Barbara Sommer vorgestellt. Danach werden ab dem Schuljahr 2009/2010 landesweit Realschulen und Gymnasien bedarfsgerecht zu gebundenen Ganztagsschulen ausgebaut. Zudem sieht das Programm bereits ab Februar 2009 eine pädagogische Übermittagbetreuung für Schüler der Sekundarstufe I vor, die keine Ganztagsschulen besuchen. Außerdem investiert das Land in den kommenden beiden Jahren insgesamt 100 Millionen Euro in den Ausbau von Mensen und Aufenthaltsräumen.
(Mehr lesen auf den Seiten des Ministeriums...)
_________________________________________

03.03.08

Studienseminar wirbt um Schüler
Ein Bericht der Westfälischen Rundschau
Siegen. (Loh) Das Studienseminar Siegen mit Sitz in Kaan-Marienborn hatte Zwölftklässler, die sich für den Lehrerberuf interessieren, zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. ...
(Dr. Knut Lohmann)
... Basis dazu war die Initiative des Kultusministers "Zukunftsberuf Lehrer/in Nordrhein-Westfalen". Drei Nachmittage waren angesetzt - entsprechend der Gliederung des Seminars in Abteilungen nach Schulstufen. Für die Sekundarstufe II kamen 60 Interessenten, für die Primarstufe rund 50. Für die Sekundarstufe I waren von vornherein nur 20 gemeldet, von denen ganze acht erschienen.
Daraus ergab sich eine merkwürdige Situation insofern, als gerade an diesem Tag Prominenz erschien: Christian Salomon, Leiter der Schulabteilung bei der Bezirksregierung in Arnsberg, sprach von der gesellschaftlichen Bedeutung des Lehrerberufs. Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, verwies auf das Engagement für die Verbesserung der Schulen im hiesigen Raum. Volkmar Klein, CDU-Politiker und Mitglied des Landtags, betonte die Bedeutung des Lernens an der Praxis. Die Nachfrage nach der Sekundarstufe 1 war an anderen Orten nicht viel größer. Offensichtlich erscheint der Lehrerberuf an Haupt-, Real- und Gesamtschulen mit den Jahrgangsstufen 5 bis 10 nicht sehr attraktiv.
Bei Mangelfächern ist der Arbeitsplatz sicher
Dabei besteht hier der größte Bedarf - und zwar vorhersehbar bis 2030, wie Christopher Becher, Berater für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Siegen, unter Bezugnahme auf die langfristige Prognose des Kultusministeriums hervorhob.
Und wenn jemand dann noch Mangelfächer unterrichten kann, ist ihm ein Arbeitsplatz so gut wie sicher - vorausgesetzt, dass er sich für den Beruf eignet. Dazu gehören nicht nur Fachkenntnisse und eine flexible Vermittlungskompetenz, sondern auch Begeisterung, wie Studienseminarleiter Dr. Peter Hibst bei der Begrüßung unterstrich.
Hans Joachim Morbach, der Seminarleiter für die Sekundarstufe I, hatte ein Programm zusammengestellt, das auf einen größeren Teilnehmerkreis abgestellt war. Schwerpunkt darin waren Besuche in Fachseminarveranstaltungen, wo Gespräche mit Lehramtsanwärtern und Fachleitern möglich waren. Auch Lehrerverbände und das Zentrum für Lehrerbildung der Universität boten ihre Beratungshilfen an.
Viel Aufwand - aber sicher nicht "schmählich vertan", wie Goethes Teufel beklagen musste. Zumindest darf man immer auf den Schneeballeffekt hoffen - und daraus Schlussfolgerungen ableiten für Wiederholungen. Das jedenfalls meinte Seminarleiter Dr. Hibst.
_________________________________________

03.03.08

Mit Referendaren "Schule lernen" - Studienseminar wirbt bei Schülern für den Beruf des Lehrers
In ausführlicher Berichterstattung informiert die Siegener Zeitung über die Veranstaltung "Zukunftsberuf LehrerIn NRW" des Seminars Siegen und über die Arbeit der verschiedenen Seminare im Hause.
Ein Bericht von Peter Barden, Siegener Zeitung:
pebe Kaan-Marienborn. Farbige Kärtchen bedecken die ganze Tafel, und die Tafel bedeckt die ganze Stirnwand des Büros. Auf den bunten Pappen vermerkt sind viele bekannte Ortsnamen: Siegen, Freudenberg und Hilchenbach, Olpe und Drolshagen ebenso wie Wenden, aber auch Attendorn, Winterberg, Schmallenberg oder Medebach. Die Ortsnamen markieren ein großes Einzugsgebiet in Südwestfalen, und alle Wege von dort führen zur hiesigen Lehrerschmiede.
Die nennt sich offiziell "Studienseminar für Lehrämter an Schulen in Siegen" und hat ihren Sitz in Kaan-Marienborn. Hier bereiten sich Absolventen der Lehramtsstudiengänge zwei Jahre lang auf ihren Einsatz an Grundschulen, an Haupt-, Real- und Gesamtschulen vor, überlegen, was es heißt, Lehrerin oder Lehrer zu sein, und lernen, wie sie Unterricht halten, gestalten und Schülern nicht nur Wissen vermitteln.
Ins Schwitzen kommen sie auch, vor allem an all den Schulen, an denen die "Lehramtsanwärter", wie sich diese Berufsphase nennt, ihre Praxiserfahrungen sammeln müssen. Sieben Stunden büffeln die zukünftigen Lehrer in den Einzelseminaren des Studienseminars, zwölf Stunden in der Woche umfasst die praktische Ausbildung an der Penne. Mit rund 220 Ausbildungsschulen im Umkreis kooperiert das Studienseminar.
Aber Lehrer regnet es nicht vom Himmel. Der Job ist anstrengend, verantwortungsvoll und sicherlich nicht jedermanns Sache. Bedarf besteht: Bis zum Jahr 2020 werden in Nordrhein-Westfalen an öffentlichen und privaten Schulen rund 85 000 Stellen neu zu besetzen sein, heißt es in einer Prognose des NRW-Schulministeriums zu Einstellungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten. Deshalb hat die Landesregierung in Kooperation mit den Lehrerverbänden die Initiative "Zukunftsberuf Lehrer/in NRW" gestartet. Deren Ziel: Schüler in deren letzter Schulphase schon auf die Möglichkeiten und vielfältigen Einsatzfelder des Lehrberufs hinzuweisen.
Als "Entscheidungshilfe" öffnet das Studienseminar noch bis zum 28. Februar von 14 bis 18 Uhr seine Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler der Stufen 12 und 13. Der Ablauf ist dabei stets der gleiche: Nach Informationen über die Prognose des Lehrerbedarfs in NRW können und sollen die Schüler an den verschiedenen "Fachseminaren" teilnehmen. Da geht es dann um Unterrichtsmodelle, Reflexionsmethoden, Beratung und anderes mehr. "Die Schüler sollen sich aktiv in die Veranstaltungen mit einbringen", betont Dr. Peter Hibst, der Leiter des Studienseminars. Mit anderen Worten: Mitreden ist erlaubt, weil es die jungen Gäste des Seminars massiv betrifft.
Rund 160 Anmeldungen aus den Schulen liegen Hibst und seinen Kollegen vor. Vielleicht trifft der eine oder die andere auf einen Referendar aus der eigenen Schule – diesmal dann auf Augenhöhe. Und bekommt so die Möglichkeit, Theorie und Praxis, Anspruch und Wirklichkeit, miteinander zu vergleichen. Das kann Augen öffnen – in der Schule, aber auch bei den Berufsperspektiven.

Lehrerausbildung ändert sich stark
pebe Siegen/Düsseldorf. Die Ausbildung der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer steht vor einer nicht unerheblichen Strukturänderung. Sie solle "professioneller, profilierter und praxisnäher" werden, hatten Ministerin Barbara Sommer und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss im September verkündet.
Das Lehramtsstudium gliedert sich künftig für alle Schulformen in ein dreijähriges Bachelor- und ein zweijähriges Masterstudium, das ein ganzes "Praxissemester" enthält. Daran soll sich ein in zwei Schritten auf zwölf Monate reduzierter "Vorbereitungsdienst" anschließen, der mit dem Staatsexamen abgeschlossen wird.
Die Ausbildung an den Hochschulen solle dabei deutlich gestärkt werden, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Inhalte sollten verstärkt ins Studium integriert werden. Der sich anschließende Vorbereitungsdienst solle durch "Coaching" und "Beratung" modernisiert werden, ein zehnwöchiges "Assistenzpraktikum" möglichst noch vor Studienbeginn solle mehr zur Klärung des Berufsziels Lehramt beitragen. Die neuen Studiengänge können ab dem Wintersemester 2009/2010, müssen aber ab dem darauf folgenden Wintersemester verpflichtend eingeführt werden. Bis 2015 wolle NRW für die Lehrerausbildung in beiden Phasen rund 100 Mill. Euro zusätzlich zur Verfügung stellen.
"Die Arbeit des Studienseminars Siegen wird nicht so bleiben, wie sie derzeit ist", sagte dazu Waltraud Werle, Direktorin des Seminars Primarstufe an der Einrichtung. Geklärt werden müsse vor allem die zukünftige Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien an der Universität. Werle betonte aber: "Wir begrüßen, dass so mehr Praxis in die Ausbildung kommen wird."

Kompetenz dialogisch erarbeiten
Gesamtleiter Dr. Peter Hibst skizziert im SZ-Gespräch das Programm des Studienseminars
pebe Kaan-Marienborn. "Wir verstehen uns als Lernwerkstatt und Ausbildungsstätte für angehende Lehrerkräfte, in der reflektierte Berufshandlungskompetenz in allen Bereichen des Lehrerhandelns dialogisch entwickelt wird", erklärte Dr. Peter Hibst, der Leiter des Studienseminars, das Programm der Einrichtung.
Das Seminar sei zudem "institutionelle Gelenkstelle" zu den Ausbildungsschulen und der Universität sowie allen anderen Bildungseinrichtungen, die sich um die Entwicklung von Vermittlungskompetenzen für Lehrkräfte bemühten. Kooperation habe deshalb einen großen Stellenwert. Wichtig sei der Kontakt mit den "Ausbildungsschulen" und vor allem die Unterrichtsbesuche bei den Referendaren samt Nachbesprechungen. Ziel sei es, mit einer guten Lehrerausbildung die Lehrerversorgung für die Region zu sichern und einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines guten Unterrichts zu leisten, so der 46-Jährige im SZ-Gespräch.
Der Seminarchef betonte, die Konzeption der Einrichtung gehe von einem "ganzheitlichen Verständnis der Lehrerrolle aus". Die Referendare sollten sich selbst konstruktiv in die Diskussion mit den Ausbildern einbringen, um das eigene Berufsverständnis zu schärfen und die eigene Lehrerrolle zu finden.
Ziel der Ausbildung sei die "reflektierte Berufshandlungskompetenz", daran gekoppelt auch das "pädagogische Selbstkonzept", das den Lehrkräften dabei
helfe, "mehr selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu handeln" und sich immer wieder neu zwischen dem Auftrag der Gesellschaft und ihrer eigenen pädagogischen Verantwortung zu definieren. Mit anderen Worten: Die zukünftigen Lehrer sollen all das lernen, was sie in der Vermittlung von Fachwissen und der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen brauchen und sich fachwissenschaftlich mit ihren eigenen Erfahrungen auseinandersetzen.
Anleitung durch die Ausbilder an Seminar und Schule und die (zunehmende) Selbstständigkeit der "Lehramts-Azubis" in eigener Verantwortung für ihren Lernprozess bedingten sich wechselseitig, so Hibst weiter. Die Ausbildung "in wertorientiertem Sinne" beruhe auf der "intellektuellen und moralischen Redlichkeit" aller Beteiligten. Damit könne sie zugleich ein Modell sein, um die Verantwortung für die Bildungs- und Erziehungsarbeit, die an den Schulen zu leisten ist, wahrzunehmen. Außerdem gebe sie Anregungen für die schulische Qualitätsentwicklung und die Formulierung diesbezüglicher Standards.

"Mehr Männer an die Grundschulen"
pebe Kaan-Marienborn. Lehrer für die Primarstufe stehen in ihrer Arbeit an einer wichtigen Schwelle der kindlichen Entwicklung. Sie sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Begleiter der Kinder, Vorbild, Autorität und gemeinsam mit den Eltern wichtige "Welt-Erklärer". Um diese Aufgaben angemessen ausfüllen zu können, müssen Grundschullehrer "Spezialisten für kleine Menschen" sein, wie Waltraud Werle (59), Direktorin des Seminars Primarstufe, formuliert. Sie müssten "sehr genau wissen, was im Kopf eines Sechs- oder Siebenjährigen vor sich geht" und eine genaue Vorstellung vom Erleben der Kinder haben. "Außerdem", so Werle, "brauchen sie ein breites Wissen über das, was sie vermitteln wollen, z. B. Schrift, mathematische Strukturen, physikalische Gesetze oder ästhetische Ausdrucksformen. Nur so könne "elementarisiert" werden, das heißt, aus umfassender Kenntnis der Zusammenhänge wird eine einfache, für Kinder verständliche Antwort gegeben, die sachlich richtig ist und auf die später weiteres Wissen aufgebaut werden kann. Unerlässlich sei zudem das Verständnis für Lernschwierigkeiten, aber auch "die tiefe Überzeugung, dass Kinder etwas leisten wollen und können". Darüber hinaus gehe es darum, das Kind in seiner menschlichen Ganzheit und Würde anzunehmen und mit seinen Eltern kooperativ zu kommunizieren. Und: "Sie müssen Lust am Vorbildsein haben." Deshalb fordert Werle: "Wir brauchen mehr Männer an den Grundschulen." Der Grund, so die Direktorin: "Kinder brauchen dringend weibliche und männliche Identifikationsfiguren, sie brauchen Männer und Frauen, die ihnen als echte Vorbilder vorleben, wie man selbstbestimmt und sozialverträglich handeln kann."

"Begleiter auf dem Weg sein"
pebe Kaan-Marienborn. Den "Aspekt des Erzieherischen" in seiner Ausbildungarbeit betont Hans-Joachim Morbach als Leiter des Seminars "Sekundarstufe I", in dem Lehrerinnen und Lehrer für Haupt- und Realschule sowie Gesamtschulen bis Klasse 10 ausgebildet werden. "Die Schüler brechen von der Kindheit in die Erwachsenenwelt auf, die sich verstärkt als von Veränderungsprozessen geprägte Lebens-, Berufs- und Informationswelt darstellt." Die Folge: Lehrer bekommen es im Unterricht mit der geballten "Vielfalt jugendlicher Lebenslagen, aber auch Lebensformen, Lebensmilieus und Lebensstile" in Familie, Ausbildung oder Gleichaltrigengruppen zu tun. "Wir arbeiten mit den Heranwachsenden auf der Suche nach Stand- oder Fixpunkten in ihrer Welt", erklärt der 63-Jährige. Kritische Begleitung gehöre dazu, meint er und erklärt das am Bild des Weges: "Wir erfahren uns als Beteiligte auf diesem Weg, sei es, dass wir ,im Weg stehen‘, uns ,in den Weg stellen‘, ,den Weg weisen‘ oder auf dem Weg begleiten." Mit anderen Worten: es gehe um Pädagogik im eigentlichen Wortsinn, um die Begleitung des Kindes von einem eigenen festen Standpunkt aus. Wichtig sei es auch, den Jugendlichen das Werkzeug für den kontinuierlichen neuen Wissens- und Kompetenzerwerb mitzugeben. "Wozu brauche ich gerade das in dieser Form?" – die Antwort auf die in diesem Alter existenzielle Frage müsse "sitzen". Sek-I-Lehrer lernten in ihrer Ausbildung sehr selbstständig die Anforderungen von Schule und Seminar gestalten. Dabei stehe eine Kooperation im Vordergrund, bei der sich alle Beteiligten wechselseitig ergänzten und ausbildungsbezogene Wissens- und Erfahrungspotenziale miteinander teilten.

Lehrkräfte: "Experten für das Lernen"
pebe Kaan-Marienborn. Für Lehrerinnen und Lehrer, die an allgemeinbildenden Schulen mit gymnasialer Oberstufe arbeiten wollen, verantwortet das „Seminar für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen“ die zweite Ausbildungsphase. "Wir bilden für eine vielfältige Schullandschaft und Schülerschaft aus", erklärt Seminarleiter Paul Gerhard van de Kolk (58). Das Spektrum reiche von der Gesamtschule und dem Gymnasium in der Großstadt bis zum Privatgymnasium im Sauerland, vom Fünftklässler bis zum Erwachsenen mit abgeschlossener Berufsausbildung, der weiterführende Schulabschlüsse erreichen will. Die Lehrkräfte für dieses "breite und differenzierte Feld" sollen "kompetent und sicher in ihren Fächern sein" – und Experten bei der Beantwortung grundsätzlicher Lern-Fragen: Unter welchen Bedingungen lernen Menschen wirklich nachhaltig und am besten? Wie können Schule und Lehrer den unterschiedlichen Lerntypen gerecht werden? Wie kann der Einzelne in seinem Lernen am besten gefördert und gefordert werden? An der Wand über dem Schreibtisch in van de Kolks Büro hängen zwei Zitate: "Bewusst lehren wir, was wir wissen, unbewusst lehren wir, wer wir sind" lautet das eine, und "Die Hauptfrage der Didaktik ist: Wie kannst du das eigene Denkvermögen deiner Schüler und Studierenden produktiv werden lassen?" das andere. "Ich denke, in ihnen werden die Bilder vom Lehrer und von seiner Arbeit auf den Punkt gebracht", erklärt der Seminarleiter. Weil der Kerngedanke des zweiten Zitats wichtig sei, hätten mittlerweile "in deutlich zunehmendem Maße" Ideen des Konzepts des "kooperativen Lernens" in die Ausbildungsarbeit in Seminar und Schule Einzug gehalten.
_________________________________________

19.02.08

NRW-Beratungstage zum "Zukunftsberuf Lehrer"
Land wirbt um Lehrernachwuchs
Das Land NRW braucht Lehrernachwuchs. Deshalb berät das Schulministerium in den kommenden zwei Wochen zum ersten Mal in über 60 Veranstaltungen landesweit Oberstufen-Schüler über den Lehrerberuf der Zukunft. Harry Liedtke, Koordinator der Beratungstage, erklärt, was das Angebot bereit hält.
Ein Interview von Schule.WDR.de mit Dr. Harry Liedtke. Dr. Liedtke ist Referatsleiter im NRW-Schulministerium und dort seit rund zwei Jahren zuständig für die Lehrerwerbung. Bis er 1998 ins Düsseldorfer Ministerium wechselte, war er 23 Jahre lang Lehrer für Mathematik, Geschichte und Englisch und in der Schulaufsicht tätig.
Mehr lesen auf Schule.WDR.de
_________________________________________

14.02.08

WLAN erweitert
Mit der Installation eines weiteren Wireless Access Points im PC-Raum der ReferendarInnen ist der drahtlose Internetzugang (fast) im ganzen Gebäude möglich. Einzelheiten zur Konfiguration finden Sie hier.
_________________________________________

04.02.08

Engagierte Pädagogen werden in zwei Jahren gebraucht
Ein Artikel der Westfälischen Rundschau über die Einführungsveranstaltung für die neuen KollegInnen (s. auch Bericht vom 01.02.08).
Westfälische Rundschau, Siegen, 04.02.2008
Siegen. Hoher Besuch ehrte jetzt das Studienseminar für Lehrämter an Schulen im Stadtteil Kaan.
Leitender Seminardirektor Dr. Peter Hibst konnte zur Einstellung weiterer 117 Lehramtsanwärter Abteilungsdirektor Christian Salomon, Leiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg, begrüßen - ein Beleg für die Bedeutung, die man der Ausbildung des Lehrernachwuches in der oberen Schulaufsichtsbehörde beimisst. Sowohl Salomon wie auch Dr. Hibst gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die jungen Leute, die ihren Vorbereitungsdienst in den drei Seminaren des Studienseminars antreten, engagierte Lehrer werden, die in zwei Jahren dringend in den Schulen der Region gebraucht werden.
Nach ihrer Vorbereitung auf den selbstständigen Ausbildungsunterricht werden sie bereits im Schuljahr 2008/09 rund 41 000 Unterrichtsstunden zur Unterrichtsversorgung ihrer Ausbildungsschulen beisteuern.
Kritisch äußerte sich am Rande der Landessprecher NRW im Bundeskreis der Seminar- und Fachleiter, Bernd Sensenschmidt, zur geplanten Verkürzung des zweijährigen Lehrer-Vorbereitungsdienstes auf bis zu 15 Monate. Die Düsseldorfer Koalition setze mit ihren Plänen ein bewährtes Ausbildungskonzept aufs Spiel, sagte er.
Das Land würde durch dieses Vorhaben an der Lehrerausbildung sparen zu Lasten des Lehrernachwuchses. Die derzeit insgesamt über 300 Siegener Lehramtsanwärter könnten sich aber noch "angemessen vorbereiten".
_________________________________________

01.02.08

Leiter der Abteilung Schule, Kultur und Sport der Bezirksregierung Arnsberg begrüßt neue LehramtsanwärterInnen
"Wenn ich erneut vor die Wahl gestellt würde, ich würde mich wieder für den Lehrerberuf entscheiden!"
Mit diesen Mut machenden Worten begrüßte Christian Salomon, der Leiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg, die neuen LehramtsanwärterInnen im Studienseminar Siegen und wünschte ihnen viel Erfolg und Freude in der Ausübung des neuen Amtes.
Eine nun schon lieb gewordene Tradition des Studienseminars am Tag der Einstellung ist auch die musikalische Begrüßung durch die Seminarband - let´s rol!
Mit der anschließenden Vereidigung durch die LeiterInnen des Seminars traten die neuen KollegInnen der Primar- sowie Sekundarstufe I und II ihren Dienst in Seminar und Schule an.
Radio Siegen berichtete ebenfalls über die Veranstaltung:
130 Lehramtsanwärter vereidigt
01.02.08 Radio Siegen
In Siegen sind heute morgen 130 Lehramtsanwärterinnen und Anwärter vereidigt worden. Die zukünftigen Referendare haben damit den sogenannten Beamtenstatus auf Widerruf erhalten. Etwa 60 von ihnen werden zukünftig in Gymnasien und Gesamtschulen unterrichten, 20 gehen an Haupt- und Realschulen und ca.40 an Grundschulen. Der Leiter des Studienseminars Siegen, Peter Hibst, wünscht den zukünftigen Lehrern alles Gute:
Dr. Peter Hibst hören [217 KB]


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


_________________________________________

17.01.08

Zukunftsberuf Lehrer/in
Programm für die Beratungstage "Zukunftsberuf Lehrer NRW"
Wie schon berichtet (s. Meldung vom 13.12.07), finden vom 26.02.-28.02.08 landesweite Beratungstage für SchülerInnen der Oberstufe statt. Das Studienseminar Siegen beteiligt sich daran mit einem breitgefächerten Programm, das Sie hier einsehen können. An den genannten Tagen stehen LehramtsanwärterInnen und AusbilderInnen des Seminars für Beratung zur Verfügung und öffnen ihre Seminare, um den interessierten SchülerInnen Einblicke in die praxisorientierte Ausbildung zur Lehrerin / zum Lehrer zu geben. Zahlreiche externe Experten und Gruppierungen werden ebenfalls vor Ort sein. Nutzen Sie das Programm für die individuelle Planung des Besuchs.
Programm Zukunftsberuf Lehrer NRW, Studienseminar Siegen
Das Programm steht hier auch als Download zur Verfügung:
Zukunftsberuf Lehrer [9 KB]
_________________________________________

09.01.08

Vorankündigung - Einstellungstermin Freitag, 01 Februar 2008
Am 01.02.08 treten die neuen KollegInnen aller Seminare - P, SI, SII - ihren Vorbereitungsdienst in Studienseminar und Schule mit der Vereidigung an. In guter Tradition des Seminars wird dieser Tag im Rahmen einer gemeinsamen, feierlichen Einführungsveranstaltung begangen, die um 9.30 Uhr beginnt. Die Seminarband wird dort sicherlich wieder für eine gute Einstiegsstimmung sorgen und die MitarbeiterInnen und KollegInnen des Seminars freuen sich auf die neuen LehramtsanwärterInnen: Herzlich willkommen!
_________________________________________